Dariba Merga aus Äthiopien und Salina Kosgei aus Kenia haben den diesjährigen Boston-Marathon gewonnen. Damit haben die Afrikaner erneut ihre Stärke über die langen Laufdistanzen bewiesen und gezeigt, dass auch der schwarze Kontinent mehr als nur Achtungserfolge erringen kann.
Die mit hohen Erwartungen ins Rennen gegangenen US-Amerikaner Ryan Hall und Kara Goucher mussten sich dagegen mit Platz drei (bei den Frauen war es der erste Podiumsplatz beim Boston-Marathon seit 1992) begnügen. Besonders spektakulär – die 32-Jährige Kenianerin verwies die äthiopische Titelverteidigerin in einem Zielsprint auf Platz zwei.
Die Zweitplatzierte fehlte allerdings auf der Pressekonferenz, da sich Dire Tune im Rahmen des Boston-Marathons so verausgabt hatte, dass sie anschließend zusammenbrach und ärztlich versorgt werden musste. Der Marathon in Boston zählt zu den ältesten Städtemarathons und ist jedes Frühjahr eines der Highlights im Rennkalender vieler Profis und Amateure.
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