Das Gehen als Sportart wurde zwar bereits gegen Ende des siebzehnten Jahrhunderts in England wettbewerbsmäßig betrieben, allerdings gelangte es erst sehr viel später seine jetzige Popularität. Der Unterschied zum Laufen besteht beim Gehen darin, den Fußkontakt zum Boden niemals zu verlieren. Außerdem ist es zwingend erforderlich, dass das Knie bei jedem einzelnen Schritt durchgestreckt wird. Bei Wettbeweben führt unkorrektes Gehen nicht selten zur Disqualifikation. Distanzen von zwanzig und fünfzig Kilometern auf der Straße werden bei Wettkämpfen von Männern bewältigt, bei Frauen sind es zehn Kilometer. Daneben gibt es zahlreiche auf Bahnen ausgetragene Wettgehen, die sich meist im Bereich über zehntausend Metern bewegen. Als gute Alternative zum Joggen kann man die Sportart Gehen im Freizeitbereich sehen. Als olympische Disziplin wurde die Fünfzig-Kilometer-Strecke für Männer erstmals 1932 zugelassen, erst später kam die Strecke über zwanzig Kilometer dazu.
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