Der Hürdenlauf ist eine Sportart innerhalb der Leichtathletik, bei dem der Läufer selbst den Rhythmus seines Laufes nicht bestimmen kann, da die vorgegebenen Abstände zwischen den einzelnen Hürden dies unmöglich machen. Egal welche Abstände dabei festgelegt werde, es sind bei allen Wettkämpfen zehn Hürden zu überwinden. Durch eine spezielle Lauftechnik wird es dabei ermöglicht, die Hürden nicht mit einem Sprung, sondern während des Laufes zu bewältigen. Zwischen den einzelnen Hürden kommt es darauf an, dass der Athlet den vorgegebenen Rhythmus beim Lauf nicht verliert, sondern dieser immer möglichst gleich bleibt. Zum Beispiel sind dies bei einem 100-Meter-Hürdenlauf drei Schritte zwischen den Hürden, die den nötigen Erfolg versprechen. Männer-Hürdenläufe liegen bei 110 und 400 Metern, Frauen bewältigen Strecken über 100 und 400 Meter. Die Hürden dürfen während des Laufs weder berührt, noch umgestoßen werden. Bereits seit 1895 zählt der Hürdenlauf der Männer zum Programm der Leichtathletik während der Olympischen Spiele.
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