Das Ringen ist eine Sportart, bei der sich zwei Gegner gegenüberstehen und mit Hilfe von reglementierten Griffen versuchen, den anderen aus dem Stand auf den Boden zu zwingen, wobei beide Schultern des Kontrahenten die Matte berühren müssen. Es wird beim Ringen zwischen zwei unterschiedlichen Stilarten unterschieden, nämlich zum einen dem griechisch-römischen und zum anderen dem freien Stil. Bei letzterem darf der Ringer auch die Beine zur Hilfe nehmen, um seinen Gegner zu besiegen. Ringen besteht generell aus Stand- und Bodenkampf. Beim Standkampf werden Schwünge, Würfe und Wendegriffe benutzt. Im Bodenkampf besitzt der die größeren Chancen, der sich in der Oberlage befindet. Hier kommt man dem Rivalen mit Hebel- und Schwunggriffen bei. Arm-, Kopf- und Schulterzüge werden in der Unterlage bevorzugt. Beim Freistilringen kommen noch verschiedene Beingriffe hinzu. Internationale Kämpfe verlaufen über drei Runden, Mannschaftskämpfe werden in fünf Runden zu jeweils zwei Minuten ausgetragen. Gewinner ist der, der zuerst zwei oder drei Kampfrunden gewinnt. Außerdem gibt es noch den Schultersieg, der jeden Kampf sofort beendet.
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