„In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist.“ Jeder kennt diese alte Weisheit und sicher zählt sie auch zu den Beweggründen, endlich überflüssigen Pfunden den Kampf anzusagen. Ein Vorhaben, das auf den ersten Blick zwar einfach scheint – die Umsetzung zeigt sich aber bei vielen Freizeitsportlern mehr als schwierig. Obwohl vier bis fünf Mal pro Woche über mehrere Stunden trainiert wird – das Gewicht sinkt im Schneckentempo. Eine Tatsache, welche für die Moral des Sportlers weitreichende Folgen hat.
Dabei muss es nicht am mangelnden Training liegen – in vielen Fällen ist die falsche Ernährung schuld. Nur einer der Gründe, warum auch für Freizeitsportler ein gewisses Know-how bezüglich ihrer Ernährung unverzichtbar ist. Besonders Energie- und Nährstoffdichte gewinnen vor diesem Hintergrund an Bedeutung.
Was verbirgt sich aber hinter Energiedichte und Nährstoffdichte?
• Energiedichte:
Die Energiedichte dient in den Ernährungswissenschaften als Maß für den Energiegehalt bestimmter Lebensmittel. Bezogen auf eine standardisierte Maßeinheit lässt sich anhand der Energiedichte ablesen, wieviel Energie mit einer gewissen Menge des Lebensmittels dem Körper zur Verfügung gestellt wird. Angegeben wird die Energiedichte in der Regel in kcal pro Gramm.
• Nährstoffdichte:
Analog der Energiedichte beschreibt die Nährstoffdichte das Verhältnis eines bestimmten Nährstoffs zum Energiegehalt eines Nahrungsmittels. Hier wird im Allgemeinen mit der Maßeinheit g pro Kilokalorie gearbeitet.
Welche Auswirkung haben beide Parameter (Energiedichte / Nährstoffdichte) auf die Ernährung eines Sportlers?
Ganz einfach – wer optimale Ergebnisse in Training und Wettkampf erzielen will, muss auf ein entsprechendes Verhältnis aus Energiedichte und Nährstoffdichte achten. So einfach gestaltet sich die Situation beim Aufstellen eines Ernährungsplanes natürlich nicht. Schließlich muss jeder Freizeitsportler von unterschiedlichen Grundbedingungen ausgehen. Während ein Kraftsportler im Wesentlichen auf einen möglichst schnellen Muskelaufbau setzt, kommt es in Bereichen des Ausdauersports auf hohe Energiereserven an.
Zusätzlich dürfen dabei auch die anderen wichtigen Nahrungsinhaltsstoffe vergessen werden, zu denen etwa Spurenelemente und Mineralstoffe gehören. Welche Konsequenzen ergeben sich unter aus Energiedichte und Nährstoffdichte für die Auswahl der Lebensmittel.
Generell ist an dieser Stelle natürlich die Sportart entscheidend.
Für Ausdauersportler zählt während der aktiven Trainingsphasen in erster Linie Energie in Form von Kohlehydraten als oberstes Kriterium, weshalb immer wieder Pasta-Gerichte, Reis oder Kartoffeln empfohlen werden.
Allerdings ist in diesem Zusammenhang auch auf die Energiedichte zu achten.
Letztere kann bei diesen Nahrungsmitteln durchaus auch hohe Werte annehmen, weshalb zuviel kohlenhydratreiche Kost schnell kontraproduktiv wirken kann und am Ende wieder in den Fettdepots des Körpers landet. Eine Tatsache, die auch Freizeitsportler nicht vernachlässigen sollten.
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