Die Zukunft der Formel 1 steht auf der Kippe. Zwischen der FIA und den Werksteams werden im Moment heftige Diskussionen über das aktuelle Zwei-Klassen-Reglement und das Concorde Agreement ausgetragen. Kritisiert wird unter anderem eine Obergrenze der Budgets. Einige Rennställe drohen sogar mit dem Ausstieg. Für den siebenmaligen Rekordweltmeister Michael Schumacher ist die Rennserie ohne die großen Rennställe keine richtige Formel 1 mehr. Er selbst begann seine Karriere auf einem Kundenmotor von Ford. Für ihn ist die Königsklasse in erster Linie eine Weltmeisterschaft der besten Fahrer, die aber ohne große Rennställe, wie Ferrari oder Mercedes nicht existieren kann. Die Hoffnungen liegen in einer schnellen Entscheidung zwischen der FOTA und FIA um das Reglement. Denn die Teams spielen eine wichtige Rolle in der Formel 1. Neue Teams, die unter dem Budget-Deckel von 45 Millionen antreten, sollten laut Max-Mosley, dem FIA Präsidenten, nicht hinten anstehen. Bisher hatte Ferrari aufgrund des Erfolges mit seinem besten Fahrer Michael Schumacher in den zurückliegenden Jahren viel Geld bekommen. Wenn sie das Geld nicht mehr für ihr Rennteam ausgeben können, wird Ferrari in der kommenden Saison aussteigen. Alle Teams hoffen auf eine sachliche Klärung der Problematik, um sich für die neue Saison wieder einschreiben zu können.
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