Kaum klettert das Thermometer wieder über die 0°C-Marke, macht sich in deutschen Parks fieberhafte Aktivität bemerkbar. Die ersten Sonnenstrahlen lassen nicht nur die Natur zu neuem Leben erwachen, sondern ziehen auch so manchen Laufbegeisterten nach draußen. Und natürlich stehen bereits im Frühjahr die ersten Laufveranstaltungen im Terminkalender. Einsteiger sollten aber gerade im Rahmen der Vorbereitung auf längere Distanzen einige Punkte beachten. Speziell vor dem Hintergrund des Halb- bzw. Marathons kann sich sonst der positive Effekt des Freizeitsports schnell ins Gegenteil verkehren.
Jeder Sportler muss den eigenen Körper erst an die Herausforderungen langer Distanzen gewöhnen. Diese Tatsache gilt nicht nur für den Bewegungsapparat – auch das Herz-Kreislaufsystem und der Stoffwechsel ist andernfalls schnell überfordert. Besser in kleinen Schritten an den Traum von der Marathondistanz heranarbeiten, als eine Überbelastung oder gar Stressfrakturen zu riskieren. Generell raten Experten vor dem Einstieg in die Marathonvorbereitung zu einem orthopädischen Check, um versteckte Fehlstellungen oder Leiden frühzeitig zu erkennen. Vom Ergebnis dieser Untersuchung hängen am Ende wichtige Rahmenbedingungen der Marathonvorbereitung ab.
Und auch bei der Entscheidung für den Laufschuh spielt die ärztliche Untersuchung eine wichtige Rolle. Mit dem passenden Schuh und dem entsprechenden Trainingsplan (Intensität und Umfang) lassen sich kleinere Fehler auf gesunde Art und Weise korrigieren. Wer auf diesen Zwischenschritt zum Laufprofi verzichtet, muss sich am Ende über schwere gesundheitliche Probleme nicht wundern. Generell gilt bei Intensität und Umfang ein gesundes Mittelmaß als ratsam. Unter dem Eindruck hochgesteckter Ziele fordern viele Freizeitsportler ihrem Körper zuviel Leistung ab und machen anschließend mit dem Übertrainingssyndrom Bekanntschaft.
Ein wichtiger Baustein der Halb- bzw. Marathonvorbereitung betrifft natürlich auch die Ernährung. Je ausgefeilter der Trainingsplan und je weiter die zurückgelegten Strecken, umso energiereicher sollte die Ernährung ausfallen. Kartoffeln, Nudeln und Reis sorgen für einen hohen Kohlehydrat-Anteil. Gemüse und Obst ergänzen den Speisezettel sinnvoll. Aber auch auf Fleisch und Fisch darf nicht gänzlich verzichtet werden. Kurz: Eine ausgewogene wie auch gesunde Ernährung ist grundlegender Bestandteil des richtigen Lauftrainings.
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