Trailrunning – Laufspaß querfeldein

Warum immer nur auf ausgetretenen Wegen laufen, statt sich neue Pfade zu suchen? Genau diese Frage stellt sich beim Trailrunning – ein neuer Trend, den viele Spitzensportler eigentlich schon lange kennen. Dabei wird nicht auf asphaltierten Wegen gelaufen, sondern querfeldein. Gerade kenianische und äthiopische Marathonläufer nutzen Trailrunning als Wettkampfvorbereitung und erzielen damit regelmäßig Spitzenplätze.

Schließlich sorgt Trailrunning mit immer neuen Herausforderungen für den Körper für kräftigere Muskeln und eine höhere Leistungsfähigkeit. Und neben dem sportlichen Aspekt sorgt das Querfeldein-Laufen noch für einen ganz anderen Aspekt – man lernt endlich, eingefahrene Wege zu verlassen. Ein Fakt, der durchaus auch für ein deutliches Motivationsplus sorgen kann.
Trailrunning – Pluspunkte, die für sich sprechen
Was hebt Trailrunning vom „normalen“ Laufen ab? Ganz einfach – aufgrund der ständig neuen Herausforderungen, mit denen der Körper beim Querfeldein-Laufen konfrontiert wird, wächst die Anpassung. So sorgt jeder Schritt in Matsch, Sand oder auf lockerem Boden für eine Kräftigung der Wadenmuskulatur. Ähnliches gilt für die Oberschenkel – nur muss es hier bergauf gehen. Und beim Trailrunning den Hang hinunter werden die hintere Oberschenkelmuskulatur sowie das Gesäß gekräftigt. Damit sind die Vorteile des Trailrunnings aber noch lange nicht ausgeschöpft. Ein Merkmal, dass selbst dem geübten Läufer im ersten Moment Schwierigkeiten bereiten wird, sind die ständigen Tempowechsel. Je nach Profil und Untergrund muss sich der Laufstil immer einer neuen Geschwindigkeit anpassen. Auf diese Weise werden nicht nur Ausdauer und Belastbarkeit trainiert – auch die Schnelligkeit nimmt spürbar zu.
Lauftipps für´s erfolgreiche Trailrunning
Trailrunning verbindet Spaß, Fitness und persönliche Herausforderungen miteinander. Allerdings nur dann, wenn sich jeder Trailrunner an einige Grundregeln hält. Speziell in der Anfangszeit empfiehlt sich ein langsames Herangehen an´s Trailrunning. Muskulatur und Gelenke sind auch beim „Laufprofi“ an Asphalt und Wege gewöhnt, weshalb der Anspruch beim Trailrunning nur Schritt für Schritt steigen sollte. Die Folge einer unzureichenden Vorbereitung können Verletzungen der Bänder, Sehnen oder Muskulatur sein.
Daneben muss natürlich wie bei jedem anderen Sport auf Erwärmung und Dehnung geachtet werden. Wer die eigene Koordination vor dem Start in´s Gelände verbessern will, kann mit einigen einfachen Übungen nachhelfen, wie etwa dem Balancieren auf einem Bein. Ein wichtiger Hinweis betrifft den richtigen Laufschuh. Im Gegensatz zum „normalen“ Laufen muss, neben perfekten Sitz am Fuß und der Stützfunktion, natürlich auch ein perfekter Halt im Gelände gewährleistet werden, weshalb auch die Beschaffenheit der Sohle ein Entscheidungskriterium ist. Einsteiger ins Trailrunning lassen sich am besten vom Fachmann beraten.



 

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