Die größte Hürde für den gesunden Lebenswandel ist nicht unbedingt die teure Sportausrüstung. Vielmehr sorgt der innere Schweinehund regelmäßig zum schnellen Vergessen der guten Vorsätze. Schließlich ist Sport gerade für den Einsteiger immer eins – nämlich anstrengend. Und spätestens mit dem ersten Muskelkater schwindet die Motivation zusehends. Eine Möglichkeit, wie gerade Einsteiger zu mehr Bewegung kommen, ohne noch nach Tagen mit schmerzverzerrtem Gesicht Treppen zu steigen, ist das sogenannte Walking. Oft einfach unter dem Synonym des Nordic-Walking zusammengefasst, verbergen sich an dieser Stelle verschiedene „Sportarten“, die sich in erster Linie in Ausführung und Trainingsintensität unterscheiden.
Etwas bleibt in der Regel aber immer gleich – der Bewegungsablauf. Schließlich zählt das Gehen zu den Bewegungen, die der Mensch quasi von Kindesbeinen an beherrscht. Das langwierige Erlernen der richtigen Technik reduziert sich beim Walking damit auf ein Minimum. Speziell der Haltung sollte jeder interessierte Hobbysportler aber die gewisse Aufmerksamkeit schenken. Grund ist die Tatsache, dass Haltungsfehler am Ende den Gelenken keinen Nutzen bringen, sondern eher zu deren Schädigung führen.
Warum aber walken, statt sich auf´s Rad zu schwingen oder die ersten Sonnenstrahlen zum Joggen zu nutzen?
Diese Frage ist sicher berechtigt. Und als Antwort lässt sich ein großer Vorteil des Walking ins Feld führen. Im Gegensatz zu den genannten Sportarten, die gerade bei Übergewichtigen schnell zur Überlastung der Gelenke führen können, ist das Walking wesentlich schonender. Allerdings sollten auch hier Trainingsintensität und Dauer der körperlichen Verfassung angepasst werden. Und noch ein Vorteil macht Walking gerade für den Einsteiger interessant. Statt sich eine teure Ausrüstung zuzulegen, kann auch mit einfachen Mitteln das Training aufgenommen werden. Mit Bedacht ist allerdings beim Schuhwerk vorzugehen – je häufiger Einsteiger zum Walking greifen, umso höheren Ansprüchen sollten die Schuhe genügen.
Mit der sanften Methode des Walking fällt der Einstieg in den Sport sicher wesentlich einfacher. Und ist der nötige Eifer erst einmal geweckt, schwindet sicher auch Stück für Stück der innere Schweinehund.
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Dilara
schrieb am Mai 5, 2009 12:37 pm einen Kommentar.
Jaja, der innere Schweinehund…. Feind aller Abnehmgewillten…
Ich bin ihm auf die Pelle gerückt und zwar mit disziplinierter Regelmäßigkeit. Das dauert lang, bis man es gelernt hat, aber wenn es geht, ist diese Regelmäßigkeit wichitig und tut sehr gut.
Ich habe mir Pläne erstellt, Fitness- und Ernährungspläne und mithilfe der Community (body-styling-products.de/forum), bei der ich das gemacht habe, habe ich auch noch mal einen Schub Motivation bekommen. Der Austausch mit Leuten, die dasselbe “durchmachen” war für mich besonders hilfreich im Kampf gegen den Schweinehund.
Danke für den Artikel über das Walking, ich persönlich finde diese Sportart toll, weil sie schonend ziemlich viele Muskelpartien trainiert und man sich Ausdauer für andere Sportarten antrainieren kann.
Liebe Grüße
Dilara